Die Geschichte
1961-1964
Hermann Henselmann, vom Bauhaus beeinflusster DDR-Stararchitekt, kreiert mit dem Haus des Lehrers und der Kongresshalle einen visionären Gebäudekomplex. Funktionalität und Transparenz werden in einer futuristischen Architektur umgesetzt.
1964-1990
Während das Haus des Lehrers der Weiterbildung der Pädagogen dient, finden in der Kongresshalle internationale Kongresse und Kulturveranstaltungen statt. Höhepunkte sind Veranstaltungen zu den Berliner Festtagen und zeitweise das „Festival des politischen Liedes“. In den Jahren 1964 bis 1968 tagt hier die Volkskammer der DDR. Die Gebäude werden in den achtziger Jahren unter Denkmalschutz gestellt.
1990 - 2001
Das Architekturensemble wird 1999 in die Bestenliste des Berliner Bauens aufgenommen. Gleichzeitig verfällt die Bausubstanz zusehends, die Veranstaltungen verlieren an Niveau. Ende der 90er Jahre entdeckt die Generation@ den Alexanderplatz. Kreative aus den Bereichen Multimedia, Kunst und Architektur sind Zwischennutzer des Gebäudes.
2001
Die bcc Grundstückgesellschaft erwirbt das Bauwerk vom Land Berlin. Durch die Lichtinstallation „Blinkenlights“ erfährt das Haus viel Sympathie und Aufmerksamkeit.
März 2002 - Anfang 2004
Das Gebäudeensemble wird für ca. 30 Millionen Euro denkmalgerecht umgebaut und grundlegend modernisiert. Das Investment wird wesentlich durch die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte getragen. Unter Wahrung des architektonischen Identität entsteht mit dem bcc ein Veranstaltungsort, der Maßstäbe setzt.
September 2003
Das neue bcc Berliner Congress Center wird mit einem internationalen Ärztekongress wiedereröffnet.
Anfang 2005
Auch das Haus des Lehrers ist bezugsfertig und bietet Büroflächen auf 6.700 m² .









